Pressemitteilung
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SPD-Fraktion begrüßt Erleichterungen bei der Nachbarschaftshilfe und den Start der neuen Pflegefachassistenzausbildung

Pflege braucht helfende Hände – und weniger Formulare
Wer Angehörige pflegt, soll sich schnell und unkompliziert Hilfe aus der Nachbarschaft holen können. Die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag begrüßt die heute von Gesundheits- und Sozialministerin Katharina Schenk vorgestellten Erleichterungen bei der Nachbarschaftshilfe. Zugleich wird die neue bundesweite Pflegefachassistenzausbildung in Thüringen umgesetzt. Beides setzt zentrale Vorhaben des Koalitionsvertrags um.
„Wenn Nachbarn helfen wollen, dürfen sie nicht an Formularen scheitern. Pflegende Angehörige leisten jeden Tag Enormes. Sie brauchen Hilfe, die ankommt, und keinen Papierkrieg. Gleichzeitig gewinnen wir mit der neuen Ausbildung mehr Menschen für die Pflege. Wir entlasten die, die zu Hause pflegen, und stärken die, die Pflege zu ihrem Beruf machen“, sagt Moritz Kalthoff, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.
Pflegebedürftige können den monatlichen Entlastungsbetrag von 131 Euro in Thüringen schon heute auch für Nachbarschaftshilfe nutzen. Bisher standen dem aber Registrierung und Pflichtkurse im Weg. Diese Hürden werden jetzt abgebaut. Die neue Pflegefachassistenzausbildung bietet einen praxisnahen Einstieg in den Beruf und führt Menschen in Richtung Fachkraft weiter.
Die SPD hat sich seit 2024 dafür ausgesprochen: die Nachbarschaftshilfe entbürokratisieren und die Assistenzausbildung in der Pflege vereinheitlichen.
Unser Ziel: Angehörige entlasten. Pflegekräfte gewinnen. Pflege einfacher machen.
Sprecher für Arbeit, Pflege, Senioren, Gesundheit, Wirtschaft, Landwirtschaft, Ländlicher Raum
