Pressemitteilung

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2. Juli 2026

SPD-Finanzpolitikerin zur Erhöhung des Steuersatzes für Großverdiener: „Entschluss ein wichtiges Zeichen für Solidarität und sozialen Zusammenhalt – starke Schultern können und sollen mehr tragen.“

Zur Einigung der Bundesregierung auf die Einführung einer zweiten Stufe der Reichensteuer, erklärt die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Thüringen, Janine Merz

„Dass sehr hohe Einkommen künftig einen etwas größeren Beitrag zur Finanzierung unseres Gemeinwesens leisten, ist ein wichtiges Signal für mehr Steuergerechtigkeit. Wer ein zu versteuerndes Einkommen von deutlich über einer Viertelmillion Euro im Jahr erzielt, verfügt über eine außergewöhnlich hohe finanzielle Leistungsfähigkeit. Es ist daher nur fair, dass diese Menschen einen höheren steuerlichen Beitrag leisten.“ 

Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, ab 2028 eine zusätzliche Tarifstufe einzuführen. Einkommen oberhalb von 280.000 Euro sollen künftig mit einem Steuersatz von 47 Prozent besteuert werden. Gleichzeitig greift der bisherige Reichensteuersatz von 45 Prozent bereits ab einem zu versteuernden Einkommen von 250.000 Euro. 

„Die überwältigende Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Familien sowie mittelständischen Unternehmen ist von dieser Änderung überhaupt nicht betroffen. Es geht ausschließlich um sehr hohe Einkommen. Wer in unserem Land besonders stark von wirtschaftlichem Erfolg profitiert, kann und sollte einen etwas größeren Beitrag für das Gemeinwohl leisten“, so Merz. 

Abschließend betont Merz: „Seit Jahren kämpfen wir als SPD für eine gerechtere Besteuerung sehr hoher Einkommen. Jetzt wird die Reichensteuer weiterentwickelt. Das ist ein Erfolg für mehr Steuergerechtigkeit – und Ausdruck von Solidarität und gesellschaftlichem Zusammenhalt.“ 

Parlamentarische Geschäftsführerin

Sprecherin für Haushalt und Finanzen, Kommunales und Landesentwicklung