Pressemitteilung
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4. Februar 2026
Kalthoff zur Aktuellen Stunde: Verantwortung liegt bei Zalando – Politik unterstützt Beschäftigte
Zur Aktuellen Stunde im Thüringer Landtag „Schließung des Zalando-Standorts in Erfurt“ erklärt Moritz Kalthoff, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Thüringen:
„Die angekündigte Schließung des Logistikzentrums in Erfurt trifft rund 2.700 Beschäftigte und ihre Familien hart. Klar ist aber auch: Die Entscheidung trifft das Unternehmen – und dort liegt die Verantwortung. Die Landesregierung kann diese unternehmerische Entscheidung nicht einfach aufheben. Entscheidend ist jetzt, dass Zalando seiner Verantwortung gerecht wird: mit fairen Angeboten, verlässlichen Perspektiven und einem respektvollen Umgang mit den Beschäftigten.“
Kalthoff betont, dass Politik und Behörden die Betroffenen bestmöglich unterstützen müssen: „Jetzt braucht es schnelle Beratung, Qualifizierung und Vermittlung, eine saubere Transferlösung und eine enge Abstimmung von Arbeitsagentur, Kommune und Sozialpartnern. Ziel ist, soziale Härten zu vermeiden und so viele Menschen wie möglich in gute Arbeit zu bringen.“
Auch die Folgewirkungen für die Region müssten im Blick bleiben: „An so einem Standort hängen weitere Jobs: etwa bei Dienstleistern, im Nahverkehr oder in Sicherheitsunternehmen. Deshalb müssen Hilfen und Anschlusslösungen frühzeitig organisiert werden. Und für die Zukunft gilt: Wenn Unternehmen von öffentlicher Förderung profitieren, muss das stärker an klare Erwartungen geknüpft werden – damit Standort und Beschäftigte nicht am Ende die Zeche zahlen“, so Kalthoff abschließend.
Sprecher für Wirtschaft und Arbeit, Umwelt, Energie, Naturschutz, Forsten, Landwirtschaft und Ländlichen Raum

