Pressemitteilung

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1. April 2026

Fachkräftestrategie setzt wichtige Impulse – Gute Arbeit ist der entscheidende Standortvorteil

Die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag begrüßt die heute vorgestellte neue Fachkräftestrategie des Freistaats für die Jahre 2026 bis 2030. Der demografische Handlungsdruck ist eindeutig: Prognosen zufolge wird die Zahl der Erwerbstätigen in Thüringen bis 2035 von derzeit rund einer Million auf etwa 880.000 zurückgehen.

„Diese Entwicklung zeigt klar: Wir müssen jetzt entschlossen handeln. Es geht darum, dass Menschen gut und gerne in Thüringen arbeiten können – mit fairen Bedingungen, guten Perspektiven und verlässlicher sozialer Infrastruktur. Die neue Fachkräftestrategie setzt dafür wichtige Impulse", erklärt Moritz Kalthoff, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Besonders begrüßt die SPD-Fraktion, dass sich die Sozialpartner in der Strategie klar zur Stärkung der Tarifbindung bekannt haben. „Wer Fachkräfte gewinnen und halten will, muss für gute Arbeitsbedingungen sorgen – faire Löhne, verlässliche Arbeitszeiten und echte Mitbestimmung. Das ist der entscheidende Standortvorteil Thüringens", so Kalthoff.

Die Fraktion verweist in diesem Zusammenhang auf ihr arbeitsmarktpolitisches Positionspapier „Mit fairen Arbeitsbedingungen und Anerkennung der Beschäftigten – Für eine starke Wirtschaft für Thüringen", das konkrete Forderungen für eine zukunftsfähige Arbeitswelt im Freistaat bündelt.