Verkehrspolitiker Warnecke: E-Scooter werden gut angenommen, aber es braucht konkretere Regeln

von 5 Aug 20192019, Frank Warnecke0 Kommentare

Im Zuge der Verbreitung von E-Scootern im Stadtbild Erfurts spricht sich der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Frank Warnecke, für konkretere Regeln bei der Nutzung aus:

„Die Scooter werden laut Hersteller sehr gut angenommen. Doch im Sinne der Barrierefreiheit, gegenseitiger Rücksichtnahme und der eigenen Sicherheit sollte über eine Helmpflicht, eine Null-Promille-Grenze sowie ein Rückgabekonzept gemeinsam mit dem Hersteller nachgedacht werden. In Erfurt ist man da bereits im Gespräch – doch es müssen auch Regelungen für ganz Thüringen, wenn nicht sogar bundeweit gefunden werden.“

Auch in Sachen Nachhaltigkeit müsse der Hersteller nachbessern.

„Berichten zufolge haben die Scooter eine Halbwertszeit von gerade einmal einem halben Jahr. Danach werden sie zerlegt und weiterverwertet. Diesen Zeitraum kann man kaum nachhaltig nennen. Ich erwarte, dass da nachgebessert wird.“

Seit einem Monat sind die E-Scooter in Thüringens Hauptstadt in Betrieb. Auch die Thüringer Polizei sieht einige Kritikpunkte. Demnach gebe es zu viele betrunkene Fahrer, zu oft führen gleich zwei Menschen gleichzeitig auf den Rollern.

Frank Warnecke

Frank Warnecke

Sprecher für Haushalt, Infrastruktur, Bau und Verkehr

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