Sportpolitikerin Birgit Pelke: Bademeister*innen stärken

von 23 Jul 20192019, Abgeordnete, Birgit Pelke, Pressemitteilung0 Kommentare

Die Temperaturen im Freistaat steigen wieder, das freut vor allem die badehungrigen Ferienkinder. Doch beim Baden, sei es in Freibädern und öffentlichen Gewässern, gilt zu jeder Zeit oberste Vorsicht, sagt die sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Birgit Pelke.

 

Denn laut einer Studie der DLRG haben nur noch rund 40 Prozent der 10-Jährigen ein Schwimmabzeichen, die Mindestvoraussetzung, um als Schwimmer oder Schwimmerin zu gelten. „Ich halte es für alarmierend, wenn ein so hoher Anteil unserer Jugend nicht sicher schwimmen kann und der Trend sogar noch weiter nach unten zeigt. Damit Deutschland nicht wie angekündigt zum ‚Nichtschwimmerland‘ wird, müssen wir uns für den Erhalt örtlicher Schwimmbäder einsetzen, denn hier lernen die Kinder die wichtigsten Grundlagen. Wir unterstützen die Kommunen deshalb mit Fördermitteln aus der Thüringer Sportstättenförderung“, so Pelke.

 

Der Schwimmunterricht in der Schule ist zwar im Thüringer Landesrecht festgeschrieben, es fehle aber oft an Lehrerkräften mit dem nötigen Rettungsschwimmabzeichen. Der Mangel an Bademeister*innen ist laut DLRG mittlerweile in ganz Deutschland zu spüren.

 

„Dieses Amt bedarf dringend mehr Unterstützung. Deshalb wollen wir als SPD-Fraktion das Ehrenamt weiter stärken, denn oft führen Bademeister*innen diese Tätigkeit ehrenamtlich aus. Dass es im Vorjahr in Thüringen im bundesdeutschen Vergleich nur wenige Todesfälle durch Ertrinken gab, ist auch ein Verdienst dieser engagierten Menschen. Dennoch, jeder Todesfall ist einer zu viel“, sagt die Sportpolitikerin.

 

Bianca Wiedemann
Stellvertretende Pressesprecherin

Birgit Pelke

Birgit Pelke

Sprecherin für Soziales, Familie, vorschulische Bildung, Menschen mit Behinderungen, Sport & Aufarbeitung

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