Die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Eleonore Mühlbauer unterstützt die heutigen Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie in Solidarität mit Beschäftigten und Gewerkschaft.

„Gute Arbeit braucht gute Löhne und Arbeitsbedingungen. Aus diesem Grund unterstützt die SPD-Fraktion die Forderung der IG Metall, die Arbeitszeit befristet und mit anteiligem Lohnausgleich auf 28 Wochenstunden senken zu können. Das wäre ein großer Schritt für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der gerade Beschäftigten mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen zu Gute kommt“, so Mühlbauer. In den aktuellen Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie fordert die IG Metall sechs Prozent mehr Geld und für alle knapp vier Millionen Beschäftigten eine Option zur befristeten Absenkung der Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden.

Darüber hinaus ist die Forderung der Gewerkschaft aus Sicht Mühlbauers ein gelungener Beitrag gegen den Fachkräftemangel: „Die Zeiten, in der die Wirtschaft aus einem scheinbar unerschöpflichen Fachkräftepool schöpfen konnte, sind vorbei. Flexible Arbeitszeitmodelle können ein wichtiges Instrument für Unternehmen sein, gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte zu gewinnen. Denn die Work-Life-Balance ist neben dem Gehalt ein wesentliches Kriterium bei der Berufswahl.“ Darum appelliert die SPD-Politikerin Mühlbauer an die Unternehmerseite, die Chancen dieses Gewerkschaftsvorschlages zu berücksichtigen.

Stefanie Gerressen
Pressesprecherin