Mit dem heutigen Beschluss des Thüringer Landtags können Gera und Eisenach nun den offiziellen Titel „Hochschulstadt“ führen. Hierzu erklären die wissenschaftspolitischen Sprecherinnen und Sprecher von DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

Christian Schaft, DIE LINKE: „Im September 2016 ist die ehemalige Berufsakademie Gera-Eisenach auf der Basis des Gesetzentwurfes der Landesregierung zur Dualen Hochschule umgewandelt worden. Dieser wichtigen Entscheidung für unsere Wissenschaftslandschaft hat der Thüringer Landtag nun mit der Zuerkennung des Status ‚Hochschulstadt‘ für Gera und Eisenach einen wichtigen Schritt im Standortmarketing folgen lassen.“

Eleonore Mühlbauer, SPD: „Die Duale Hochschule Gera-Eisenach spielt eine wichtige Rolle für regionale Wertschöpfung und zur Fachkräftesicherung der Thüringer Unternehmen. Die hohe Übernahmequote der Absolventen belegt, dass das duale Studium von den Thüringer Unternehmen sehr geschätzt wird. Ich begrüße, dass sich die zehnte Thüringer Hochschule nun auch in der Bezeichnung von Gera und Eisenach als Hochschulstadt wiederspiegelt.“

Madeleine Henfling, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, ergänzt: „Bereits das internationale Interesse an der Dualen Hochschule, besonders mit dem Besuch ukrainischer Experten im Dezember, hat gezeigt, dass das duale Studium in Thüringen einen guten Stand hat. Die Errichtung der Dualen Hochschule war und ist ein Herzensanliegen. Wir sind diesen Weg konsequent zu Ende gegangen und haben die einstigen Berufsakademien als Hochschulen ausgewiesen. Der Titel Hochschulstadt ist daher nur eine logische Konsequenz und rundet unsere gemeinsamen Bemühungen ab. Wir freuen uns, zwei neue Hochschulstädte begrüßen zu dürfen.“