Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag Matthias Hey kritisiert den angekündigten Personalabbau  in der Kraftwerksparte von Siemens.

„Fast 7.000 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden, während der Konzern nicht nur Milliardengewinne gemacht hat, sondern seine Gewinne sogar in diesem Jahr noch steigern konnte.  In dieser komfortablen Situation muss Siemens seiner Verantwortung gegenüber den Beschäftigten gerecht werden. Wir Sozialdemokraten setzen uns mit unserem Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee auf höchster Ebene für den Erhalt aller ostdeutschen Siemens-Standorte ein.“

Die Sozialdemokraten fordern größtmögliche Sicherheit für die Beschäftigen und ihre Familien. Der Verkauf des Siemens-Werkes Erfurt könne dabei bestenfalls eine Notlösung sein. Erklärtes Ziel ist es, so Hey weiter, das Werk in Erfurt als Bestandteil des Siemens-Konzerns zu erhalten und neue Geschäftsfelder für den Standort zu erschließen. Sollte sich ein Verkauf nicht abwenden lassen, müsse es auf jeden Fall umfangreiche Standort- und Beschäftigungsgarantien geben.

Die SPD-Fraktion unterstützt dabei die Beschäftigten beim Kampf um ihre Arbeitsplätze. Dazu wird die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Birgit Pelke an der Mahnwache vor dem Werkstor um 5:30 Uhr am Freitagmorgen bei Siemens teilnehmen. Außerdem wird die gemeinsam mit der wirtschaftspolitischen Sprecherin Eleonore Mühlbauer am Schweigemarsch vom Werkstor zum  Erfurter Anger am kommenden Dienstag am 21. November teilnehmen.

Stefanie Gerressen
Pressesprecherin