„Die heute durch das Kabinett beschlossenen Leitlinien für die künftige Entwicklung der Hochschulen stellen die richtigen Weichen, um den Wissenschafts- und Forschungsstandort Thüringen auch in Zukunft erfolgreich zu positionieren. Wir bekennen uns damit dazu, den Hochschulen Planungssicherheit zu bieten, indem wir auch künftig die wissenschaftsspezifischen Kostensteigerungen und zusätzlich ein Innovationsbudget für die Thüringer Hochschulen in kommenden Landeshaushalten bereitstellen wollen“, so die wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Eleonore Mühlbauer.

Mühlbauer erneuerte ihre Forderung, dass sich auch der Bund langfristig an der Finanzierung der Hochschulen beteiligen müsse: „Bund und Länder müssen in der Wissenschaftspolitik auch künftig an einem Strang ziehen. Wir brauchen einen Hochschulfinanzierungsvertrag, der langfristig – mindestens bis 2030 – verlässliche Rahmenbedingungen schafft und eine dynamisch an die Bedarfe der Hochschulen orientierte finanzielle Beteiligung des Bundes vorsieht.“

Mühlbauer hob außerdem das strategische Ziel hervor, die Ingenieurwissenschaften in Thüringen noch stärker als Marke zu positionieren. „Schon heute leisten insbesondere die Ingenieurwissenschaften durch ihre Zusammenarbeit mit Thüringer Unternehmen in Forschung und Entwicklung einen entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen Wertschöpfung. Diese gilt es in den kommenden Jahren insbesondere im Bereich der Digitalisierung weiter auszubauen.“

Stefanie Gerressen
Pressesprecherin