Wir müssen uns künftig auf Extremtemperaturen vorbereiten

von 26 Jul 20192019, Abgeordnete, Pressemitteilung, Thomas Hartung0 Kommentare

Ganz Thüringen misst aktuell Temperaturen über 30 Grad. Das macht vor allem Kindern und älteren Menschen zu schaffen. Die aktuellen Überlegungen, ob ein Aktionsplan gegen die Hitzefolgen erarbeitet werden sollte, lehnt das Thüringer Gesundheitsministerium ab und verweist auf seinen Maßnahmenplan bei Hitze sowie die Betreuung durch die Hausärzte.

 

Für den SPD-Gesundheitspolitiker Dr. Thomas Hartung reicht ein bloßes Aufzählen von Maßnahmen wie etwa „viel trinken“ nicht: „Hitzenotfallpläne grundsätzlich abzulehnen halte ich für falsch. Wir müssen uns besser auf zukünftige Extremtemperaturen vorbereiten und mit allen betroffenen Akteuren gemeinsam Pläne erstellen. Dazu sollten wir alle Beteiligten an einen Tisch holen.“

 

Viele Hausärzte und Hausärztinnen, vor allem in ländlicheren Gegenden, seien ohnehin stark ausgelastet. „Es ist also sinnvoll zu überlegen, wie wir die Kolleginnen und Kollegen vielleicht im Vorfeld mit einem Hitzenotfallplan entlasten können“, so Hartung.

 

Bianca Wiedemann
Stellvertretende Pressesprecherin

Dr. Thomas Hartung

Dr. Thomas Hartung

Sprecher für Gesundheit, Migration, Kultur und Bildung

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