Gesetzesnovelle ist wichtiger Schritt für die mehr als 200 Arbeitnehmer*innen der Thüringer Fernwasserversorgung

5 Jul 2019

Anlässlich der Novelle des „Thüringer Gesetzes über die Anstalt Thüringer Fernwasserversorgung“ erklärt Dagmar Becker, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Heute ist ein guter Tag für die mehr als 200 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Thüringer Fernwasserversorgung. Uns war sehr wichtig, dass die landeseigene Anstalt künftig Tarifverträge anschließen kann und dass die Arbeitnehmerseite künftig einen Sitz im Verwaltungsrat bekommt. Beides haben wir im parlamentarischen Verfahren durchsetzen können. Darüber freuen wir uns außerordentlich.“

 Darüber hinaus sei es Zweck der Gesetzesnovelle gewesen, neue, wirtschaftliche Betätigungsfelder für die Anstalt zu erschließen: „Künftig kann sich die TFW wirtschaftlich in den Bereichen Solar- und Windenergie betätigen und sich auch um die touristische Nutzung der Talsperren, die nicht mehr für wasserwirtschaftliche Zwecke benötigt werden, kümmern“, so die Abgeordnete Dagmar Becker weiter.

Die Novelle berücksichtigt außerdem den neuen Kodex des Freistaats hinsichtlich der Grundsätze der guten Unternehmens- und Beteiligungsführung und setzt dementsprechend die entsprechenden Musterregelungen um.

Hintergrund:
Der Ausbau einer flächendeckenden Trinkwasserversorgung war Grund für die Gründung der Anstalt Thüringer Fernwasserversorgung – eine Fusion aus der Thüringer Talsperrenverwaltung und dem Fernwasserzweckverband Nord- und Ostthüringen.

Dagmar Becker

Dagmar Becker

Sprecherin für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz

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