Die parlamentarische Sommerpause

20 Jul 2020

Mit dem Ende der 21. Plenarsitzung am Freitag, dem 17. Juli, steigen wir ein in die parlamentarische Sommerpause. Doch Behauptungen wie „ihr macht doch jetzt alle Urlaub und noch weniger, als ohnehin schon, bezahlt von unseren Steuergeldern“ kann man gleich stecken lassen.

Es mag sich vielleicht so anhören, als wären die Parlamentsferien dasselbe, wie für Schülerinnen und Schüler die Sommerferien, doch das täuscht. Ja, es stimmt: die „Pause“ wird von Politiker*innen auch dafür genutzt, um in den Urlaub zu fahren, doch nach der Heidenarbeit haben sie sich das auch redlich verdient. Auch sie haben Familien, aber sind vor allem eines: sie sind wie du und ich.

Im Großen und Ganzen besteht die Jahresplanung eines jeden Abgeordneten darin, Plenarsitzungen sowie Ausschüsse, Arbeitskreise, Fraktionssitzungen und vielen weiteren Veranstaltungen beizuwohnen, um ihre Partei und Meinung zu vertreten. Den wohl größten Teil macht allerdings die Arbeit vor Ort im Wahlkreis aus, wo sie als Kandidat*innen angetreten sind und gewählt wurden. Durch Bürger*innengespräche, Unternehmens- und Einrichtungsbesuche oder in Form von Infoständen besprechen die Abgeordneten der SPD-Landtagsfraktion Probleme und Wünsche, nehmen diese mit in den Thüringer Landtag und beziehen sie ein in ihre parlamentarische Arbeit.

Aber nun zurück zur Sommerpause, denn der Begriff „Pause“ umschreibt im Landtag lediglich die sitzungsfreie Zeit: ohne Ausschüsse, Plenarsitzungen und anderweitige Gespräche (ein wenig wie an der Uni die Semesterferien). Nicht nur um sich eine Auszeit zu gönnen, sondern größtenteils um vor Ort im Wahlkreis zu sein: meist in Form einer Sommertour mit verschiedensten thematischen Ausrichtungen. In diesem Jahr habe auch ich als FSJ’ler die Ehre, einige Abgeordneten dabei zu begleiten und freue mich darauf. Genießt den Sommer!

Franz Ellenberger

Franz Ellenberger

FSJ-Politik

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