Diana Lehmann: „Menschen dürfen im Alter nicht in Armut leben“

30 Jan 2019

Endlich ist die Debatte um eine Grundrente, die von der SPD seit vielen Jahren geführt wird, auch in der breiten Öffentlichkeit angekommen – sogar die Union beschäftigt sich neuerdings damit, dabei hatte sie in den vergangenen Jahren alle Anstrengungen dazu ausgebremst.

Mit ihrer aktuellen Stunde im Thüringer Landtag „Lebensleistungen anerkennen – Auswirkungen der angestrebten Grundrente auf Thüringen“ weist die SPD-Fraktion noch einmal darauf hin, dass eine Grundrente gerade für die Menschen in Ostdeutschland wichtig ist. Denn gerade hier können die Beschäftigten nicht auf eine gerechte Rente setzen. Gründe sind zum einen niedrige Löhne und zum anderen gebrochene Erwerbsbiografien. „Die Grundrente ist mehr als ein Wahlkampfslogan. Für uns ist die Grundrente schon seit langer Zeit ein Baustein, um Altersarmut zu verringern“, so die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Diana Lehmann.

Es braucht eine starke gesetzliche Rente, die zwei Dinge in den Blick nehmen muss: „Menschen dürfen im Alter nicht in Armut leben. Sie sollen die Rente bekommen, die ihnen zusteht. Das bedeutet eine Alterssicherung, die es ihnen ermöglicht, ein gutes Leben zu führen – auch im Ruhestand. Gleiches muss für diejenigen gelten, die erst in 20 oder 30 Jahren in Rente gehen. Das ist auch eine Frage der Generationengerechtigkeit“, so Lehmann.

Diana Lehmann

Diana Lehmann

Sprecherin für Kinder, Jugend, Strategien gegen Rechtsextremismus, Arbeit und Gleichstellung

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