Diana Lehmann: Grundrente für Teilzeitbeschäftigte ist eine Frage von Gerechtigkeit

11 Nov 2019

Die Grundrente kommt und zwar ohne Bedürftigkeitsprüfung. Darauf hat sich die Große Koalition gestern einigen können. Wer 35 Jahre gearbeitet, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt, im Arbeitsleben aber zu niedrige Löhne bezogen hat, wird von der Grundrente profitieren.

 

„Es ist gut, dass es nun endlich eine Einigung gegeben hat und vor allem, dass es keine Bedürftigkeitsprüfung geben wird. Wichtig ist, dass dieses Kriterium auch eingehalten wird, wenn der Einkommensfreibetrag ermittelt wird“, so die Arbeitsmarktpolitikerin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag Diana Lehmann. Um Lebensleistung anzuerkennen, wird die Grundrente ohne Antrag und ohne aufwendige Bedürftigkeitsprüfung ermittelt.

 

Diana Lehmann weiter: „Wir wissen aktuell noch nicht, wie viele Menschen in Thüringen von diesem Kompromiss bei der Grundrente profitieren werden. Wir wollen, dass auch Teilzeitbeschäftigte die Grundrente beziehen können. Für viele Frauen im Osten war die Teilzeitbeschäftigung nach der Wende kein selbstgewählter Zustand. Dafür dürfen sie bei der Grundrente nicht bestraft werden.“

 

Abschließend müsse der Parteitag Anfang Dezember entscheiden, ob dieser Kompromiss reicht, um die Große Koalition im Bund fortzusetzen, so Lehmanns Position.

 

Stefanie Gerressen
Pressesprecherin

Diana Lehmann

Diana Lehmann

Stellv. Fraktionsvorsitzende | Sprecherin für Kinder, Jugend, Strategien gegen Rechtsextremismus, Arbeit und Gleichstellung

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