Diana Lehmann fordert Zentrum für Demokratiebildung

30 Sep 2019

Am Dienstag, den 1. Oktober, wird der Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Rassismus und Diskriminierung in Thüringen“ im Thüringer Landtag diskutiert. Seit der Einsetzung der Kommission im Frühjahr 2017 wurden rund 200 Anzuhörende aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Behörden zum Thema Rassismus und Diskriminierung im gesellschaftlichen Zusammenleben befragt. Die Ergebnisse aus diesen Diskussionen finden sich nun im Abschlussbericht wieder.

Sachliche Debatte gefordert

 Dazu äußert sich die Obfrau der SPD-Fraktion Diana Lehmann: „Wir dürfen nicht bei der Bestandsaufnahme stehen bleiben. Wir haben den Auftrag erhalten Maßnahmen zu erarbeiten, die geeignet sind Rassismus und Diskriminierung zu verringern. Der Bericht enthält eine ganze Reihe von Maßnahmen, die aus unserer Sicht einen Beitrag leisten können. Ich wünsche mir, dass es eine sachliche Debatte um die vorgeschlagenen Maßnahmen gibt.“

Weiterentwicklung der Europäischen Jugendbegegnungsstätte Weimar

 Des Weiteren müsse die Demokratiebildung für alle Altersgruppen gestärkt werden, so Lehmann weiter: „Aus diesem Grund will ich, dass die Europäische Jugendbegegnungsstätte in Weimar zum Thüringer Zentrum für Demokratiebildung weiterentwickelt wird. Damit können wir nicht nur Angebote für rassismuskritische Bildungsangebote ausbauen, sondern auch Fortbildungsangebote stärken.“

Für Lehmann zeigt die Debatte um den Abschlussbericht der Enquete-Kommission, dass es sich dabei nur um den Anfang einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung handeln kann, und dies nur ein erster Schritt ist, um Maßnahmen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit umzusetzen. Dazu Lehmann abschließend: „Es ist zwingend, diese Debatte fortzuführen, wenn wir erreichen wollen, dass Rassismus in der Gesellschaft zurückgedrängt wird.“

Diana Lehmann

Diana Lehmann

Stellv. Fraktionsvorsitzende | Sprecherin für Kinder, Jugend, Strategien gegen Rechtsextremismus, Arbeit und Gleichstellung

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