Das wird im Plenum wichtig

24 Sep 2018

Die SPD-Fraktion weist auf folgende Schwerpunkte in der kommenden Landtagssitzung hin.

 

26.9.-28.9.
Im September-Plenum: Kindertag wird Feiertag, Lehrerbesoldung, Neustrukturierung der Familienförderung

 

Neuer Feiertag für Thüringen
Ab 2019 ist der 20. September ein gesetzlicher Feiertag in Thüringen. Mit der Einführung des arbeitsfreien Tages am Weltkindertag will die rot-rot-grüne Koalition die Kinder im Freistaat weiter in den Mittelpunkt rücken und einen weiteren Schritt in der Umsetzung der Ziele und Zwecke der von Deutschland ratifizierten UN-Kinderrechtskonvention gehen. Mehr gemeinsame Zeit für Familien und mehr Mitbestimmungsrechte für Kinder und Jugendliche ist für r2g eine Herzenssache. Durch den neuen Feiertag wird den sozialen Bedürfnissen von Kindern, Eltern, Einrichtungen, aber auch anderen gesellschaftlichen Akteuren Rechnung getragen und den Belangen und Rechten von Kindern ein höherer Grad an Bedeutung und auszufüllendem Raum verliehen.

 

Neustrukturierung der Familienförderung / Vielfalt der Familien in Thüringen stärken
Der Gesetzentwurf der Landesregierung sieht die Neustrukturierung der Familienförderung und Änderungen bei den Stiftungen vor. Hinzu kommt ein gemeinsamer Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen zur Stärkung der Vielfalt der Familien in Thüringen, der von der SPD-Fraktion entscheidend vorangebracht wurde. Ziel ist die Erneuerung der Familienpolitik im Freistaat. Mit dem Antrag werden die Voraussetzungen geschaffen, dass Familienfreundlichkeit vor Ort besser ausgestaltet werden kann und so die Bedürfnisse von Familien in den Mittelpunkt von politischen Entscheidungen gerückt werden.


Höhere Bezahlung für Regelschullehrerinnen und -lehrer
Die Einführung der Besoldungsstufe A 13 für Regelschullehrerinnen und -lehrer ist ein weiterer wichtiger Schritt der rot-rot-grünen Koalition, den Lehrerberuf in Thüringen attraktiver zu machen. Der Gesetzentwurf sieht eine stufenweise Einführung der A 13 für Regelschullehrer vor. Bisher galt dies nur für Pädagoginnen und Pädagogen im Gymnasium.

 

Stefanie Gerressen
Pressesprecherin

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