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Warnecke zum Tag der Verkehrssicherheit: Radfahrer verdienen mehr Aufmerksamkeit

Frank Warnecke

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Immer mehr Menschen sind mit dem Fahrrad unterwegs. Allerdings müssen sich die Bedingungen für Radfahrer in Thüringen verbessern, fordert SPD-Verkehrspolitiker Frank Warnecke.

„Es ist deshalb gut, dass die Koalition plant, das Thüringer Radverkehrskonzept fortzuschreiben und dadurch in absehbarer Zeit nachhaltige Verbesserungen zu erreichen“, sagt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion. Denn Radfahrer seien im Straßenverkehr besonders gefährdet, so Frank Warnecke mit Verweis auf den „Tag der Verkehrssicherheit“ morgen. Er beklagt in diesem Zusammenhang: „Das Thüringer Radverkehrskonzept ist veraltet.“ Seit 1993 seien im Freistaat lediglich 166 Kilometer ortsverbindende Radwege direkt an Landesstraßen gebaut worden. „Bei immer mehr Radfahrern ist das viel zu wenig“, sagt der Politiker. Und weil viele Straßen gleichzeitig Radwege seien, müssten diese unbedingt besser auf die Bedürfnisse der Radfahrer abgestimmt werden. Der Abgeordnete: „Straßen müssen attraktiv und sicher für alle Verkehrsteilnehmer sein.“

Aus all diesen Gründen haben die Koalitionsfraktionen die Landesregierung jetzt aufgefordert, das Thüringer Radverkehrskonzept zu überarbeiten und fortzuschreiben. „Der kürzlich vorgelegte Nationale Radverkehrsplan 2020 bietet gute Ansätze, die auch in Thüringen aufgegriffen und umgesetzt werden sollten“, fordert der Politiker mit Blick auf die bereits begonnenen Beratungen des entsprechenden Koalitions-Antrages im zuständigen Verkehrsausschuss.

Der Abgeordnete macht deutlich: Fast die Hälfte der Fahrten mit dem PKW in Thüringen ist kürzer als fünf Kilometer. Hier gebe es große Verlagerungsmöglichkeiten zum Fahrrad. Froh ist Frank Warnecke darüber, dass der Ausbau des Netzes für den Fahrradtourismus von der vorigen Landesregierung massiv vorangetrieben wurde. Dies habe zu einer deutlich stärkeren Nutzung der vorhandenen Infrastruktur geführt.

Franzisca Friedrich
Stellvertretende Pressesprecherin