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Warnecke: Thüringer Breitbandversorgung durch Mobilfunk besser als der Bundesschnitt

Frank Warnecke

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Am Rande der heutigen Plenardebatte zur Digitalisierung und zum Breitbandausbau betont der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, Frank Warnecke, die enorme Bedeutung, die der Breitbandversorgung durch Mobilfunk zukünftig auch in Thüringen zukomme. Die Ankündigung von konkreten Ausbauvorhaben für die Breitbandversorgung der in Thüringen aktiven Telekommunikations-Unternehmen begrüße der SPD-Wirtschaftspolitiker deshalb ausdrücklich. „Künftig könnten dadurch in der Praxis durchaus Bandbreiten im Bereich von 50 Mbit/s und mehr möglich sein. Ich teile auch nicht die Bedenken, dass es zu Einschränkungen in der Übertragungsgeschwindigkeit aufgrund einer steigenden Nutzerzahl kommen könnte. Denn technische Weiterentwicklungen können das locker wieder ausgleichen“, so Warnecke.

„Thüringen spielt beim Breitbandausbau in der ersten Liga mit“, so der SPD-Abgeordnete.
Gemäß den Aussagen des Breitbandkompetenzzentrums Thüringen verfügten schon mehr als die Hälfte aller Haushalte in Thüringen über sogenannte hochbitratige Bandbreiten, um das Internet nutzen zu können. Bereits 56 Prozent aller Haushalte werden mit mindestens 30 Mbit/s versorgt. In der Bandbreitenkategorie von mindestens 50 Mbit/s wurden schon 53 Prozent der Haushalte erreicht. Nach Angaben des Bundes konnten in Thüringen im Jahr 2014 im Durchschnitt fast 90 Prozent aller Haushalte die Breitbandversorgung durch Mobilfunk nutzen. Damit liege die Verfügbarkeitsquote in Thüringen über dem Bundesdurchschnitt von 86,5 Prozent.

Warnecke begrüßt die aktive Herangehensweise des Wirtschaftsministeriums an dieses Zukunftsthema und den Willen, die erfolgreiche Breitbandstrategie Thüringen 2020 fortsetzen zu wollen. „Thüringen setzt sich enorm für den zügigen Ausbau seiner Datenautobahnen ein, um so für die Digitalisierung in den kommenden Jahren gut gerüstet zu sein“, so Frank Warnecke abschließend.

Elisabeth Lier
Pressesprecherin