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Thüringer Radverkehr attraktiv und sicher gestalten

Frank Warnecke

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Im Kontext der heutigen Plenardebatte fordert Frank Warnecke, Sprecher für Infrastruktur, Wirtschaft und Tourismus der Thüringer SPD-Fraktion, eine verbesserte Förderung des Radverkehrs in Thüringen: „Der Radverkehr birgt viele Potentiale für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Thüringen. Wenn wir diese besser nutzen wollen, muss der Freistaat eine zielorientierte Förderung für den Radverkehr auf die Beine stellen. Auch bedarf es einer engen Verzahnung des Thüringer Radverkehrs mit der Landestourismuskonzeption.“

Warnecke verweist darauf, dass fast die Hälfte aller Fahrten mit dem PKW kürzer als fünf Kilometer sei und es somit Verlagerungsmöglichkeiten zum Fahrrad gebe. Voraussetzung dafür sei allerdings ein gut durchdachter Ausbau der Radwegenetze in Thüringen. "Davon profitieren letztlich alle Verkehrsteilnehmer", so der SPD-Verkehrsexperte. Dabei bezieht sich Warnecke auf die erhöhte Sicherheit, die mit gut ausgebauten Radnetzen einhergehe.
Die Verknüpfung des Radverkehrskonzepts bzw. des Landesradwegenetzes mit der Landestourismuskonzeption berge zudem enorme Chancen für die Entwicklung des Thüringer Tourismus. „Auch der Naturtourismus kann davon profitieren“, verdeutlicht Frank Warnecke.

Der SPD-Verkehrspolitiker merkt an, dass der Radverkehr künftig auch bei der Sanierung von Überlandstraßen verpflichtend einbezogen werden soll. „Mit dem Antrag, den die Koalitionsfraktionen ins Plenum einbringen, soll deutlich werden, welche Bedeutung wir dem Radverkehr zumessen. Das lässt sich nicht zuletzt an unserem Vorhaben erkennen, dass der Freistaat künftig 10 Prozent der Straßenbaumittel verbindlich für den Radverkehr ausgeben wird“, betont Frank Warnecke abschließend.


Elisabeth Lier
Pressesprecherin