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SPD-Fraktion: Potential des Wassertourismus besser nutzen / Frank Warnecke fordert „Thüringenprofil“ für den Wassertourismus

Frank Warnecke

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Anlässlich des heutigen Thüringer Tourismustags fordert der tourismuspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Frank Warnecke, bei der künftigen Landestourismuskonzeption das Potential Thüringens im Bereich des Wassertourismus mehr zu berücksichtigen. „Thüringen ist zu Recht deutschlandweit für Wander-, Städte- und Kulturtourismus bekannt, bietet aber auch viele Möglichkeiten für Aktivtouristen. Schon in der letzten Landestourismuskonzeption war der Wassertourismus ein Aufbauthema. Daran müssen wir in den kommenden Jahren anknüpfen, denn mit insgesamt 375 erschlossenen Flusskilometern und 172 Talsperren verfügt Thüringen über ein erhebliches touristisches Potential.“

„Wir brauchen ein starkes ‚Thüringenprofil‘ für den Wassertourismus, um gegenüber unseren Mitbewerbern hervorzustechen und das vorhandene touristisches Potential zu heben. Ein solches Profil sollte die Verknüpfung mit anderen touristischen Angeboten, wie z. B. Radfahren und Wandern, sowie eine thematische Vernetzung mit den Themen Kultur, Natur und Gesundheit beinhalten“, schlägt Frank Warnecke vor.

Die Koalitionsfraktionen haben einen entsprechenden Antrag für die Landtagssitzung in dieser Woche eingebracht. Demnach sollen die Empfehlungen der 2014 vom Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie „Wassertourismus in Thüringen“ in der neuen Landestourismuskonzeption berücksichtigt werden. Die Autoren der Studie empfehlen zum Beispiel eine konzeptionelle Verknüpfung wassertouristischer Angebote mit anderen Tourismussegmenten. Die Landestourismuskonzeption für die Jahre ab 2016 wird derzeit erarbeitet.

Elisabeth Lier

Pressesprecherin