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Pelke: Stadionbauten in Erfurt und Jena nicht durch vorschnelle und unzutreffende Kritik gefährden
„Die Thüringer CDU soll besser konstruktiv an Zukunftsinvestitionen mitarbeiten, anstatt grundlos von Vornherein immer nur dagegen zu sein“, fordert Birgit Pelke, sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, mit Blick auf heutige Medienberichte. Die Kritik von CDU-Fraktionschef Mike Mohring sei schlichtweg unzutreffend und trüge zudem dazu bei, die bislang breite Zustimmung zu den Stadienbauten ohne Gründe zu gefährden.
Auch ist für Pelke das Verhalten des Fraktionsvorsitzenden befremdlich, die Kritik zuerst öffentlich zu äußern, ohne zuvor mit dem Koalitionspartner oder dem zuständigen Minister darüber geredet zu haben. „Das ist kein fairer und vor allem kein konstruktiver Umgang miteinander“, so die Abgeordnete. Zurzeit stellten die Städte ihre Förderanträge, die auch ein Betreiberkonzept und eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung enthielten. Auf dieser Grundlage könne dann sachlich diskutiert werden. „Wenn jetzt jeden zweiten Tag eine neue Diskussion angezettelt wird, bekommt man allmählich den Eindruck, dass die CDU die Projekte um jeden Preis verhindern will“, konstatiert die Sportpolitikerin. Sie ruft daher alle Beteiligten und besonders die Thüringer CDU dazu auf, zu Sachlichkeit und zu einer redlichen Debatte zurückzukehren. Denn letztendlich sei es ein geordnetes und regelkonformes Vorgehen, das eine sichere Investition ohne böse Überraschungen gewährleiste.
Abschließend weist die SPD-Politikerin darauf hin, dass bisher alle Prüfungen sowie der Vergleich mit ähnlichen Bau- und Nutzungskonzepten in anderen Städten wie Mainz und Heidenheim eine Förderfähigkeit der Projekte in Erfurt und Jena ergeben hätten.
Stefan Schimming
Pressereferent
