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Den Mittelstand im Blick: SPD sorgt für Entlastung kleinerer Betriebe und Selbstständiger mit Sofortabschreibungen

Oskar Helmerich

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Ab dem 1. Januar 2018 können auch Anschaffungen von so genannten geringwertigen Gütern bis 800 Euro sofort abgeschrieben werden und ihre Wertminderung in die Bilanzen eingetragen werden. Darauf hat sich die Große Koalition in dieser Woche geeinigt – auf Initiative der SPD.

„Das ist eine echte Bürokratie-Erleichterung und setzt Anreize für mehr Investitionen in die digitale Ausstattung“, sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Oskar Helmerich. „Vor allem Thüringen mit seinen vielen Handwerksbetrieben, kleinen Mittelständlern und Selbstständigen profitiert von dieser Anpassung.“

Als geringwertige Wirtschaftsgüter gelten etwa Werkzeuge, Drucker, Kaffeemaschinen oder sonstige Geräte fürs Büro. Bisher konnten Unternehmer diese nur bis 410 Euro sofort abgeschrieben. Abschreibungen über 410 Euro haben besonders kleinere Betriebe Zeit und im Falle der Beauftragung eines Steuerberaters auch Geld gekostet.

Der Schwellenwert von 410 Euro stammt noch aus dem Jahr 1964 - einer Zeit, in der man noch Schreibmaschinen abschrieb. Zu den geringwertigen Gütern der heutigen Zeit gehören inzwischen aber auch Smartphones und Tablets, die deutlich teurer als Schreibmaschinen sind.

Stefanie Gerressen
Stellvertretende Pressesprecherin