Presseeinladungen
Aufruf zu Protest gegen Naziaufmarsch in Dresden / Öffentliche Plakatierung „Dresden Nazifrei!“
- Zeit:
- 11 Uhr
- Ort:
- Erfurt, Johann-Sebastian-Bachstraße/Höhe Landtag
Am Mittwoch, 18. Januar, 11 Uhr, werden die Vorsitzenden der Thüringer Landtagsfraktionen von DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Bodo Ramelow, Uwe Höhn und Anja Siegesmund – sowie weitere Abgeordnete der drei Parteien, der Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) und Vertreter von Gewerkschaften und Initiativen gegen Rechts zu Protesten gegen den erneuten Aufmarsch Tausender Neonazis am 18. Februar 2012 in Dresden aufrufen. Gemeinsam werden die Politiker in Erfurt Plakate des Bündnisses „Dresden Nazifrei!“ in der Johann-Sebastian-Bachstraße/Höhe Landtag aufhängen.
Voraussichtlich am 18. Februar wollen erneut in Dresden Tausende Neonazis anlässlich des Jahrestages der Bombardierung der Stadt 1945 aufmarschieren. In den vergangenen zwei Jahren gelang es, die Neonazi-Großveranstaltung durch massenhafte und friedliche Sitzblockaden zu verhindern. Auch dieses Jahr wollen sich wieder viele Menschen den Neonazis friedlich in den Weg stellen. Auch aus Thüringen werden sich erneut zahlreiche Menschen daran beteiligen.
Teilnehmer der Aktion in Erfurt sind unter anderen Dr. Frank Augsten (stellvertretende Vorsitzender Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Christian Engelhardt (Aktionsnetzwerk Jena), Uwe Höhn (Vorsitzender Fraktion SPD), Matthias Machnig (Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, SPD), Peter Metz (MdL, SPD), Knut Korschewsky (MdL, Vorsitzender DIE LINKE Thüringen), Bodo Ramelow (Vorsitzender Fraktion DIE LINKE), Martina Renner (stellvertretende Vorsitzende Fraktion DIE LINKE), Astrid Rothe-Beinlich (Vizepräsidentin des Thüringer Landtages, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Anja Siegesmund (Vorsitzende Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Dr. Thomas Voß (Landesbezirksleiter ver.di Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen), Undine Zachlot (stellvertretende Geschäftsführerin ver.di Mitte- und Nordthüringen). Der Termin eignet sich insbesondere für die Fotoberichterstattung. Die Teilnehmer der Plakat-Aktion stehen für Nachfragen der Medien gern zur Verfügung.